DIE BLÜHENDE WÜSTE UND MÖGLICHKEIT, SIE MIT EIGENEN AUGEN ZU SEHEN - 2014

Die Wüste in voller Blütenpracht zu sehen ist ein sehr seltenes Ereignis, da dieses eng mit den geringen Niederschlägen der Wüsten- und Halbwüstenregion zusammenhängt. Die größte Wahrscheinlichkeit dieses Phänomen zu sehen werden sie im Frühling der Südhemisphäre haben, das heißt in der Zeit von August bis Mitte Oktober wenn Niederschläge am wahrscheinlichsten sind.
Die Samen können mehrere Jahre, sogar Jahrzehnte, im Boden verweilen und dann bei genügend Wasserangebot plötzlich keimen und die Wüste in ein Wunder aus Blüten verwandeln. Das Phänomen der blühenden Wüste ist nur dank der Nebelbildung „Camanchaca“ möglich, der sich durch die Kondensation der Luftfeuchtigkeit, bedingt durch den Einfluss des kalten Humboldtstromes, bilden kann.

Über 200 verschiedene Blumenarten wurden bisher identifiziert. Darunter befinden sich die gelben und roten Añañucas und die sehr seltene „Garra de Leon“.
Dieses Ereignis wurde bisher nur selten beobachtet. Das letzte Mal genau im Jahr 2011. Besonders farbenprächtige „Blühende Wüsten“ konnte man 2002, 1997, 1991, 1987, 1972 und 1963 sehen.
Entlang der „Ruta 5“ von La Serena aus gegen Norden auf der Höhe von Vallenar und im Küstengebiet von „Valle del Huaso“, „Puerto Carrizal“ und Algarrobal und Chacritas ist die Möglichkeit sehr groß, im Frühjahr die Wüste blühen zu sehen.
Aber auch südlich von La Serena, nämlich in Guanaqueros und Tongoy ist die Möglichkeit das  Phänomen zu sehen durchaus wahrscheinlich.


Im Nationalpark Fray Jorge hat sich darüber hinaus ein einzigartiges Ökosystem erhalten. Umgeben von semiaridem Klima konnte sich dort die so genannte „Selva Valdiviana“ erhalten, typisch für die Region 1200 km südlich von La Serena um die Stadt Valdivia.

   
 

 

 

 

 

 

 

 

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